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Fortbildungsinhalt und
-Ziel
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Termine und Anmeldung Autonomie im Malen kontra begriffliche Sprache Nonverbale Auseinandersetzung mit dem Leben und der Erkrankung Ästhetische Herausforderung als Ausdrucksmittel Scharfe Bilder des Unterbewusstseins Eigene Sprache durch autonome Kommunikation im Malen Auseinandersetzung mit dem „Selbst“ Ausdruck der eigenen Identität und Emotionalität Kompensation der schwer erträglichen Realität Kunst und Malen als Therapie Umsetzung von Einzel- und Gruppenstunden in der beruflichen Praxis
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Hintergrund des therapeutischen Malens Die Freiheit des Malens bietet dem Dementen die Möglichkeit, Kreativität zu entfalten. Das ist von besonderer Bedeutung, da man inzwischen weiß, dass die künstlerische Autonomie sehr viel länger erhalten bleibt, als Sprachvermögen oder Erinnerung. Darüber hinaus bietet das Malen die intuitive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der häufig schwer zu ertragenen Realität der Gegenwart. Ein „Seelenbild“ muss niemandem gefallen, sondern zeigt Gefühle, Stimmungen und Wünsche. Malen kann sehr rasch den Zugang zu Unbewusstem und Verdrängtem oder wenig gelebten Gefühlsbereichen öffnen.
Oft lösen sich Blockaden und Hemmungen und Erkrankte entdecken in ihren Bildern eine Kraft, Stärke und Lebendigkeit, die sie nicht mehr an sich nicht wahrgenommen haben. Das stärkt Selbstvertrauen und den Glauben daran, Probleme lösen zu können. Der Zugang zu sich und anderen über das Wort ist meist versperrt. In der Bildsprache gleitet das Unbewusste ohne Mühe, fordert Erkennen, gibt Ermutigung und Bereicherung. In den Momenten des Versunkenheit durch das Malen, ist die Seele befreit von den Fesseln von Konflikten und Ängsten. |
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